Türkische Zentralbank verzeichnet stärksten Rückgang der Nettoreserven seit der Pandemie

03.04.2025 – 6:30 Uhr

Istanbul – Die Nettoreserven der türkischen Zentralbank (TCMB) sind in der vergangenen Woche so stark gefallen wie seit April 2020 nicht mehr. Laut den am Donnerstag veröffentlichten Daten verzeichnete die Zentralbank einen Rückgang der swap-bereinigten Nettoreserven um 13,2 Milliarden US-Dollar.

Die Bruttowährungsreserven fielen um 8 Milliarden auf 163,1 Milliarden US-Dollar, was den stärksten Rückgang seit Mai 2023 markiert. Die Nettoreserven sanken gleichzeitig von 73,9 auf 62,1 Milliarden US-Dollar.

Der Rückgang fällt in die Woche, in der der Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu vorübergehend festgenommen wurde – ein politisches Ereignis, das unter Beobachtern als möglicher Auslöser für finanzielle Unsicherheit gewertet wird.