Das Exportklima für türkische Hersteller hat sich zu Beginn des Jahres 2025 weiter verbessert, wie die Istanbuler Industrie- und Handelskammer (İSO) berichtet. Die Nachfragebedingungen erreichten im Januar den höchsten Stand seit fünf Monaten.
Der Exportklima-Index stieg im Januar auf 51,2 Punkte, nach 50,9 Punkten im Dezember, und signalisiert damit den 13. aufeinanderfolgenden Monat mit einer positiven Entwicklung. Ein Wert über 50 deutet auf eine Verbesserung der Exportbedingungen hin, während Werte darunter eine Verschlechterung anzeigen.
Wichtige Exportmärkte stabilisieren sich
Laut der Umfrage konnte sich die deutsche Wirtschaft, der wichtigste Exportmarkt für die türkische Industrie, im Januar stabilisieren und damit einen siebenmonatigen Rückgang beenden.
In der USA und im Vereinigten Königreich wurde ebenfalls ein Wachstum der Industrieproduktion verzeichnet, wenn auch mit einer leichten Abschwächung gegenüber dem Jahresende 2024. Spanien und Russland gehörten ebenfalls zu den stärksten Wachstumsquellen unter den zehn wichtigsten Exportzielen der Türkei.
Unsicherheiten bleiben, doch Nachfrage steigt
Andrew Harker, Wirtschaftsleiter bei S&P Global Market Intelligence, erklärte, dass die wirtschaftlichen Trends aus Ende 2024 weiterhin Bestand haben, allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen den wichtigsten Handelspartnern.
Obwohl die globalen Handelsstrukturen weiterhin Unsicherheiten mit sich bringen, zeigt sich derzeit ein insgesamt positives Bild für türkische Exporteure, da die Nachfragebedingungen weiter anziehen.