Die türkische Provinz Muğla, bekannt für bedeutende Urlaubsorte wie Bodrum, Marmaris und Fethiye, konnte 2024 beeindruckende 3,7 Millionen ausländische Besucher verzeichnen. Dies teilte Gouverneur İdris Akbıyık am 10. Januar anlässlich des Tages der arbeitenden Journalisten in Akyaka, einem ruhigen Viertel des Bezirks Ula, mit. Akbıyık hob hervor, dass die Stadt nicht nur internationale Touristen, sondern auch viele inländische Gäste anzieht, die die Region mit Zufriedenheit verlassen.
Der Gouverneur erklärte, dass der Anstieg der Touristenzahlen im Vergleich zum Vorjahr signifikant sei. Er betonte die vielseitigen Angebote Muğlas, die neben dem klassischen Strandtourismus auch Bereiche wie Sport, Kultur, Gesundheit und Gastronomie umfassen.
Wachsender Fokus auf alternative Tourismusangebote
Zu den Höhepunkten der Region gehören laut Akbıyık die einzigartigen Buchten, antiken Stätten und die beliebten Blauen Reisen. Die Bemühungen, den Tourismus auf das gesamte Jahr auszudehnen, haben Fahrt aufgenommen. Insbesondere die Infrastruktur für Tauchtourismus werde stetig verbessert, um Besuchern ein erweitertes Angebot zu bieten.
Auch im Kultursektor setzte Muğla Maßstäbe. Die Zahl der Besucher in Museen und historischen Stätten überschritt 2024 erstmals die Marke von einer Million. Im Bereich des Gesundheitstourismus wurden ebenfalls Fortschritte erzielt, um die Region als attraktiven Standort weiter zu etablieren.
Erfolge in der Gastronomie und Landwirtschaft
Muğla hat sich auch in der Gastronomie einen Namen gemacht: Die Region ist nach Istanbul die zweite Provinz der Türkei, die mit 31 Restaurants in der renommierten “Michelin”-Auswahl vertreten ist. Neben dem Tourismus ist Muğla auch führend in der Landwirtschaft. Der Gouverneur hob hervor, dass die Provinz in Bereichen wie Olivenanbau, Zitrusfrüchten, Gewächshausproduktion und Honigerzeugung landesweit Spitzenpositionen einnimmt.
Maßnahmen nach Waldbränden und Investitionen in die Region
Neben den Erfolgen im Tourismus und der Landwirtschaft sprach Gouverneur Akbıyık auch die Herausforderungen durch Waldbrände an. Im Jahr 2024 wurden in Muğla 381 Wald- und 294 landwirtschaftliche Brände registriert, wobei insgesamt 220 Hektar Land beschädigt wurden. Die Wiederaufforstung begann umgehend: 260.000 Setzlinge wurden gepflanzt, und 285 Hektar Land wurden aufgeforstet.
Zusätzlich informierte Akbıyık über laufende Investitionen verschiedener Ministerien in Muğla und die Bezirke der Provinz. Ziel sei es, die Infrastruktur und touristische Attraktivität der Region weiter zu stärken und den positiven Trend auch im Jahr 2025 fortzusetzen.