Ein geplanter Wanderausflug in Antalya nahm für 29 Teilnehmer eine unerwartete Wendung. Die Gruppe, darunter zwei Guides, startete am Morgen in der Termessos-Antikstadt und folgte einer elf Kilometer langen Route zur Güver-Schlucht. Kurz vor dem Ziel stoppte ein Erdrutsch den Weg, sodass sie umkehren mussten.
Beim Versuch, zurück zur Antikstadt zu gelangen, geriet die Gruppe in Schwierigkeiten. In der Dunkelheit verloren sie die Orientierung und teilten sich. Ohne Mobilfunkempfang und mit leeren Akkus wurde die Situation unübersichtlich. Als die Teilnehmer nicht wie vereinbart am Zielort eintrafen, alarmierte man die Rettungskräfte.
Jandarma Arama Kurtarma, Polizei, AFAD und Feuerwehr suchten das Gebiet ab. Die schwierige Umgebung und die fehlende Verbindung zu den Wanderern erschwerten die Rettung. Nach drei Stunden fanden die Einsatzkräfte beide Gruppen und begleiteten sie sicher zurück.
Teilnehmerin Asuman Özkan berichtete, dass es keine Panik gegeben habe. Die Route sei klar gewesen, doch der Erdrutsch habe den Plan geändert. Der Rückweg war anstrengender als gedacht, aber alle seien wohlauf.
Der Vorfall endete ohne Verletzte, zeigt aber, wie schnell unerwartete Ereignisse Wanderungen erschweren können.