Real Madrids Präsident Florentino Perez greift tief in die Tasche: Der spanische Rekordmeister stellt seiner Mannschaft für den möglichen Titelgewinn in der UEFA Champions League und der FIFA Klub-Weltmeisterschaft eine Rekordprämie in Aussicht – sage und schreibe 1,55 Millionen Euro pro Spieler, darunter auch das türkische Talent Arda Güler.
Titeljagd an allen Fronten
Die „Königlichen“ kämpfen derzeit in gleich drei Wettbewerben um Titel. In der Liga liegt das Team von Carlo Ancelotti nach dem 29. Spieltag mit 63 Punkten auf Platz zwei – knapp hinter Erzrivale FC Barcelona (66 Punkte). Auch im spanischen Pokal (Copa del Rey) und in der Champions League ist Real Madrid noch im Rennen.
In der Königsklasse steht das Team im Viertelfinale und trifft am 8. und 16. April auf den englischen Tabellenführer Arsenal. Im nationalen Pokal geht es heute Abend im Halbfinal-Rückspiel gegen Real Sociedad – nach dem 1:0-Auswärtssieg steht Real kurz vor dem Einzug ins Finale.
Motivation in Millionenhöhe
Wie die spanische Sportzeitung Marca berichtet, hat Vereinspräsident Florentino Perez nun die Erfolgsprämien für die beiden möglichen Titelgewinne festgelegt: 900.000 Euro für den Triumph in der Champions League und 650.000 Euro für den Gewinn der FIFA Klub-Weltmeisterschaft im Sommer. Macht zusammen 1,55 Millionen Euro – für nur 180 Minuten Fußball.
Arda Güler kassiert mit
Bemerkenswert: Die Prämien sollen nicht nur an die Spieler gehen, die auf dem Platz stehen, sondern an den gesamten Kader. Auch Arda Güler, der bisher nur sporadisch zum Einsatz kam, könnte also in den Genuss der vollen Prämie kommen – vorausgesetzt, Real Madrid holt beide Titel. Für den jungen Türken wäre das ein finanzieller Paukenschlag: umgerechnet rund 63 Millionen türkische Lira für zwei Finalsiege.
Die Jagd auf das Triple läuft
Ob Real Madrid die sportlich anspruchsvolle Mission erfüllt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Klar ist: Mit der Aussicht auf Millionenprämien ist der Anreiz groß – für Superstars wie Jude Bellingham und Vinícius Jr. ebenso wie für aufstrebende Talente wie Arda Güler.