Galatasaray zieht nach hitzigem Derby gegen Fenerbahçe ins Pokal-Halbfinale – Vier Platzverweise in der Schlussphase

Bilder: DHA
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02.04.2025 – 22:13 Uhr

Galatasaray hat sich im Viertelfinale des Ziraat Türkiye Kupası mit einem 2:1-Auswärtssieg gegen Fenerbahçe durchgesetzt und steht damit im Halbfinale des Wettbewerbs. Die Partie im Şükrü Saracoğlu Stadion bot alles, was ein Derby braucht: frühe Tore, intensive Zweikämpfe und einen umkämpften Spielverlauf. Gegen Ende des Spiels kam es zu Handgreiflichkeiten und gleich vier Platzverweisen.

 

 

Osimhen bringt Galatasaray früh in Führung

Galatasaray startete druckvoll und ging bereits in der 10. Minute in Führung. Davinson Sanchez spielte einen präzisen langen Ball hinter die Abwehr, den Barış Alper Yılmaz aufnahm und auf Victor Osimhen weiterleitete. Der Stürmer ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zur frühen Führung.

In der 27. Minute war es erneut Osimhen, der per Elfmeter auf 2:0 erhöhte. Vorausgegangen war eine VAR-Überprüfung nach einem Handspiel von Kostic im Strafraum. Fenerbahçe verkürzte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Szymanski, nachdem ein Treffer zunächst wegen Abseits aberkannt worden war, der VAR jedoch intervenierte.

 

 

Hitzige Auseinandersetzung in der Schlussphase

Die Partie blieb auch in der zweiten Hälfte intensiv. In der 86. Minute kam es zu einer hitzigen Auseinandersetzung, nachdem Barış Alper Yılmaz bei seiner Auswechslung an der Fenerbahçe-Bank vorbeilief. Es kam zu einer Rudelbildung mit Spielern und Betreuern beider Teams. Nach längerer Unterbrechung und Rücksprache mit den Assistenten verteilte Schiedsrichter Cihan Aydın vier Rote Karten: Barış Alper Yılmaz und Kerem Demirbay bei Galatasaray sowie Mert Hakan Yandaş und Co-Trainer Salvatore Foti bei Fenerbahçe mussten vom Platz.

 

 

Blick nach vorn

Galatasaray steht nach dem Sieg im Halbfinale des Türkiye Kupası und hofft nun auf die Fortsetzung seiner Titelambitionen. Der hitzige Spielverlauf dürfte allerdings ein Nachspiel beim Verband haben.