Wintereinbruch: Massive Einschränkungen und Flugausfälle am Flughafen Frankfurt

(Bildquelle: Flughafen Frankfurt)
(Bildquelle: Flughafen Frankfurt)
06.01.2025 – 10:00 Uhr

Am Sonntag sorgten Schnee und Eisregen für erhebliche Einschränkungen im Flugverkehr am Frankfurter Flughafen. Von den insgesamt 1.090 geplanten Starts und Landungen wurden etwa 120 Flüge gestrichen. Die winterlichen Wetterbedingungen hatten weitreichende Auswirkungen auf den Betriebsablauf und zwangen Airlines sowie Passagiere zu kurzfristigen Umplanungen.

Räumarbeiten und Enteisung verzögerten Abläufe

Die Hauptursache für die Ausfälle und Verzögerungen waren die schwierigen Bedingungen auf den Start- und Landebahnen. Diese mussten kontinuierlich geräumt und von Eis befreit werden. Zusätzlich beeinträchtigte die schlechte Sichtweite die Kapazität des Flughafens. Viele Maschinen konnten erst nach aufwändigen Enteisungsmaßnahmen abheben, wodurch sich weitere Verspätungen ergaben. Die Flughafenbetreiber arbeiteten mit Hochdruck daran, die Betriebsfähigkeit trotz der widrigen Umstände aufrechtzuerhalten.

Nicht nur der Flugverkehr, sondern auch der Bahnverkehr war von den winterlichen Verhältnissen betroffen. Im Fernverkehr kam es zu erheblichen Verspätungen, da Glätte und Frost die Infrastruktur belasteten. Reisende mussten sich auf lange Wartezeiten einstellen. Zusätzlich gab es Warnungen vor schwierigen Straßenverhältnissen, die Autofahrern in der Region zu schaffen machten.

 

Der Deutsche Wetterdienst gab am Sonntag eine Warnung vor verbreiteter Glätte in Hessen und anderen Teilen Deutschlands heraus. Verkehrsteilnehmer wurden aufgefordert, besonders vorsichtig zu fahren und ihre Geschwindigkeit den Bedingungen anzupassen. Die Gefahr von Verkehrsunfällen war aufgrund der gefrierenden Nässe und des Schneefalls deutlich erhöht.

Reisende wurden gebeten, sich vorab über den Status ihrer Flüge oder Zugverbindungen zu informieren und mehr Zeit für die Anreise einzuplanen. Die Flughafenbetreiber sowie die Deutsche Bahn arbeiteten daran, die Auswirkungen des Wintereinbruchs so gering wie möglich zu halten. Dennoch wurden Passagiere und Fahrgäste dazu angehalten, Geduld aufzubringen und alternative Reisepläne in Betracht zu ziehen.