Auf der Gebze-Orhangazi-İzmir-Autobahn in der Nähe des Gemlik-Viadukts in Bursa ereignete sich am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr ein schwerwiegender Zwischenfall. Ein Reisebus, der 35 Touristen aus Saudi-Arabien transportierte, geriet aufgrund eines Motorbrands in Brand. Der Fahrer, der die Rauchentwicklung bemerkte, lenkte das Fahrzeug sofort auf den Standstreifen und leitete eine Evakuierung ein.
Nach ersten Informationen öffnete der 41-jährige Fahrer İ.Ç. geistesgegenwärtig die Türen und brachte alle Passagiere rechtzeitig aus dem brennenden Fahrzeug. Wenige Minuten später stand der Bus komplett in Flammen. Glücklicherweise konnten alle Insassen unversehrt in Sicherheit gebracht werden.
Einsatzkräfte kontrollieren die Lage
Nach Eingang des Notrufs rückten Feuerwehr- und Gendarmeriekräfte umgehend zur Unglücksstelle aus. Während die Gendarmerie die Autobahnabschnitte absperrte, gelang es den Feuerwehrleuten, den Brand nach intensiven Löscharbeiten unter Kontrolle zu bringen. Der schwer beschädigte Bus wurde später mit einem Kran von der Autobahn entfernt.
Die Polizei leitete parallel eine Untersuchung ein, um die genauen Umstände des Brandes zu klären. Nach ersten Erkenntnissen wird ein technischer Defekt im Motorbereich als Brandursache vermutet.
Sperrung und Verkehrschaos bleiben begrenzt
Wegen des Einsatzes blieb die Autobahn in Richtung Istanbul für kurze Zeit gesperrt. Der Verkehr konnte jedoch nach der Bergung des Busses und Abschluss der Löscharbeiten kontrolliert wieder freigegeben werden. Trotz der spektakulären Bilder des in Flammen stehenden Fahrzeugs wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Sicherheitssystemen und schnellem Handeln in Notfällen. Dank der umsichtigen Reaktion des Fahrers konnte eine mögliche Katastrophe vermieden werden.