Russische Touristin stirbt nach Selfie-Unfall aus Zug

Symbolbild: Pexels.com
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01.03.2025 – 10:00 Uhr

Eine 53-jährige russische Touristin, Perminova Olga, ist am vergangenen Mittwoch nach einem tragischen Unfall in Sri Lanka ums Leben gekommen, nachdem sie während einer Zugfahrt versuchte, ein Selfie zu machen.

Laut Polizeiberichten ereignete sich der Vorfall zwischen den Bahnhöfen Badulla und Hali Ela, als Olga auf der Trittstufe des fahrenden Podimanike-Zuges stand. Während sie sich für ein Foto in Szene setzte, prallte sie gegen einen Felsen, verlor das Gleichgewicht und stürzte auf die Gleise. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen.

Soforthilfe blieb erfolglos

Nach dem Unfall wurde die Frau zunächst zum Bahnhof Hali Ela gebracht und anschließend ins Badulla Teaching Hospital verlegt. Ein Ärzteteam versuchte, ihr Leben zu retten – doch die Verletzungen waren zu schwer, und sie erlag ihnen wenig später.

Die Touristin befand sich auf einer Rundreise mit einer Gruppe ausländischer Touristen und hatte den Zug am selben Tag in Badulla bestiegen, um nach Ella zu reisen.

Behörden warnen erneut vor gefährlichen Selfie-Versuchen

Die srilankischen Behörden haben in der Vergangenheit mehrfach vor den Gefahren gewarnt, sich während der Fahrt aus Zugtüren zu lehnen oder auf den Trittbrettern zu stehen. Besonders bei Touristen sind solche riskanten Selfie-Versuche entlang der malerischen Bahnstrecken Sri Lankas beliebt – doch immer wieder kommt es dabei zu Unfällen mit tödlichem Ausgang.

(Quelle: Sri Lanka Police, Badulla Teaching Hospital, Lokale Medienberichte)