Lufthansa-Flug von Shanghai nach München muss unerwartet in Wien landen

01.03.2025 – 13:30 Uhr

Ein Airbus A350 der Lufthansa musste in der Nacht auf den 26. Februar auf dem Weg von Shanghai nach München außerplanmäßig in Wien zwischenlanden. Grund für die außerplanmäßige Landung war ein zu geringer Treibstoffvorrat. Die Airline erklärte, dass sowohl eine Änderung der Flugroute als auch ungünstige Gegenwinde für den erhöhten Kerosinverbrauch verantwortlich waren.

Der betroffene Flug LH727 war bereits zwölfeinhalb Stunden unterwegs, als sich die Situation zuspitzte. Nur etwa 15 Minuten vor der geplanten Landung in München entschied sich die Crew für einen Tankstopp am Flughafen Wien-Schwechat. Nach Berichten der Tageszeitung Kurier” und des Luftfahrtportals aerotelegraph.com hatte die chinesische Flugsicherung die Route über den ursprünglich geplanten Kurs hinaus verlängert. In Kombination mit starkem Gegenwind wurde dadurch mehr Treibstoff verbraucht als geplant.

Sicherheit geht vor

Die Lufthansa betonte, dass bei der Flugplanung immer ausreichend Treibstoff eingeplant werde. “Selbstverständlich wird bei der Planung der Flugroute ausreichend getankt. Durch die unvorhersehbaren Änderungen während des Fluges kam es jedoch zu einem erhöhten Kerosinverbrauch, so dass eine Ausweichlandung in Wien notwendig wurde, um die geplante Mindestmenge an Kerosin für die Landung in München einzuhalten”, erklärte die Airline.

Nach dem Auftanken setzte der Airbus seinen Flug fort und erreichte München nach 38 Minuten mit einer Verspätung von rund 70 Minuten. Die Passagiere konnten ihre Reise ohne weitere Zwischenfälle fortsetzen.