Harte Strafen für Städte: Türkei verschärft Kontrollen bei Straßenhunden und Co.

02.03.2025 – 10:00 Uhr

Die türkische Regierung wird Kommunen verstärkt auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zur Verwaltung von Straßenhunden überprüfen. Landwirtschafts- und Forstminister İbrahim Yumaklı erklärte, dass Gemeinden bereits verpflichtet sind, Mittel für den Bau von Tierheimen bereitzustellen, entgegen der Berichte, wonach dies erst bis 2028 geschehen müsse. Ab März drohen Strafen für Kommunen, die kein Budget für die Aufnahme, Pflege und Vermittlung von Streunern einplanen.

Die Inspektionen erfolgen im Rahmen einer bereits in Kraft getretenen Vorschrift, die vorsieht, dass Gemeinden mit mehr als 25.000 Einwohnern Streuner sammeln und in Einrichtungen unterbringen müssen. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, muss mit Geldstrafen von bis zu 72.000 Lira pro vernachlässigtem Tier rechnen. Die Maßnahme ist Teil einer umstrittenen Gesetzesreform zur Regulierung der Streunerpopulation, die im Dezember 2024 in Kraft trat.