Vor der Küste von Marsa Alam, einer Stadt am Roten Meer in Ägypten, hat ein Hai zwei Touristen angegriffen. Laut einer Mitteilung des ägyptischen Umweltministeriums wurde ein Tourist tödlich verletzt, während ein weiterer mit Verletzungen davonkam. Der Vorfall ereignete sich in einem zuvor als Schwimmverbotszone ausgewiesenen Gebiet.
Das Umweltministerium erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass umgehend eine Untersuchungskommission eingerichtet wurde, um die genauen Umstände des Angriffs zu klären. Weitere Details über die Nationalität oder Identität der Opfer wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Bereits im Juni 2023 war ein russischer Tourist bei einem Haiangriff vor der Küste von Hurghada ums Leben gekommen. Der jüngste Vorfall hat erneut die Sicherheitsmaßnahmen in den beliebten Badeorten am Roten Meer in den Fokus gerückt.
Rotmeer-Region bekannt für Hai-Sichtungen
Das Rote Meer gilt als eine der weltweit reichsten Meeresregionen in Bezug auf Artenvielfalt. Die Gegend zieht jährlich zahlreiche Taucher und Badegäste an, ist aber auch für gelegentliche Hai-Sichtungen bekannt. Behörden mahnen regelmäßig zur Vorsicht und sperren Gebiete bei erhöhtem Risiko.
Laut der Erklärung des Umweltministeriums wurde die betroffene Zone umgehend überwacht und vorübergehend für jegliche Aktivitäten gesperrt. Ergebnisse der Untersuchungskommission werden in den kommenden Tagen erwartet. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung und Touristen, nur in ausgewiesenen Schwimmzonen zu baden.