Flughafen Hannover – Betrunkener Passagier darf nicht mitfliegen

Symbolbild: Pexels.com
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04.01.2025 – 12:00 Uhr

Am Flughafen Hannover sorgte ein Vorfall mit einem stark alkoholisierten Passagier für Aufsehen. Die Airline verweigerte dem Mann aufgrund seines Zustands den Einstieg in das Flugzeug. Der Vorfall unterstreicht die Sicherheitsvorkehrungen, die bei Flugreisen gelten.

Das Bodenpersonal und die Crew hatten den Mann bereits vor dem Boarding bemerkt. Sein Verhalten ließ darauf schließen, dass er nicht in der Lage war, die Sicherheitsvorschriften an Bord einzuhalten. Nach den Regeln der Luftfahrtgesellschaften liegt es im Ermessen der Crew, Passagiere abzulehnen, wenn deren Zustand eine Gefahr für den Flug oder andere Reisende darstellen könnte.

Sicherheitsvorschriften strikt eingehalten

Nach Angaben von Zeugen habe der Mann schon im Terminal durch auffälliges Verhalten und eine deutliche Alkoholisierung auf sich aufmerksam gemacht. Als er schließlich die Bordkarte vorzeigen wollte, wurde ihm der Zutritt verweigert. Die Airline bestätigte, dass der Ausschluss aus Sicherheitsgründen erfolgt sei, um den reibungslosen Ablauf des Fluges nicht zu gefährden.

Der betroffene Passagier zeigte sich zunächst uneinsichtig und protestierte lautstark gegen die Entscheidung. Sicherheitskräfte mussten eingreifen, um die Situation zu beruhigen. Letztlich blieb der Mann am Boden und konnte die Reise nicht antreten.

Fluggesellschaften setzen auf Prävention

Fälle wie dieser sind keine Seltenheit. Airlines weltweit achten verstärkt darauf, dass Passagiere in einem Zustand reisen, der die Sicherheit nicht gefährdet. Alkoholmissbrauch stellt dabei ein besonderes Risiko dar, da es zu impulsivem oder unkontrollierbarem Verhalten kommen kann.

Am Flughafen Hannover wurde der Vorfall professionell gehandhabt. Der Passagier wurde nach der Intervention der Sicherheitskräfte einem Arzt vorgestellt. Ob strafrechtliche Konsequenzen drohen, ist bislang nicht bekannt.