In der südlichen Türkei, auf der berühmten Wanderroute des Likya-Weges nahe Antalya, kam es zu einer dramatischen Rettungsaktion: Zwei britische Touristen gerieten während ihrer Wanderung in dichten Nebel und eisige Temperaturen – ihre Hilferufe wurden in letzter Sekunde gehört.
Die Reisenden, Coral Anne Williams und Perwez Akhtar, starteten ihre Wanderung am frühen Morgen von Demre aus. Doch was als idyllisches Abenteuer begann, entwickelte sich zu einem lebensgefährlichen Notfall: Als sie die hochgelegene Region nahe des Radar-Mevkii bei Finike erreichten, wurden sie von plötzlich aufziehendem Nebel und extremer Kälte überrascht.
Gegen 17 Uhr riefen die verzweifelten Touristen um Hilfe – doch in der abgelegenen Bergregion schien niemand in der Nähe zu sein. Ihr Glück war ein Einheimischer namens Serdar Ekşi, der zufällig in der Gegend unterwegs war und ihre panischen Schreie hörte.
Ekşi kämpfte sich durch die unübersichtliche Landschaft, um die völlig orientierungslosen Touristen zu erreichen. In völliger Dunkelheit und bei eisiger Kälte gelang es ihm, die Briten zu seinem Fahrzeug zu bringen und in Sicherheit nach Finike zu fahren.
Die Touristen überstanden die Nacht ohne schwere Verletzungen, mussten aber wegen Unterkühlung behandelt werden. Sie wurden in einem Hotel untergebracht, um sich von dem Schock zu erholen.
Der dramatische Vorfall zeigt einmal mehr, wie gefährlich unerwartete Wetterumschwünge auf dem beliebten Likya-Weg sein können – und wie wichtig es ist, auf extreme Bedingungen vorbereitet zu sein.