“Apokalypsenfisch” angespült – Panik nach Sichtung an Mexikos Küste

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24.01.2025 – 12:00 Uhr

Ein außergewöhnliches Meereslebewesen sorgt erneut für Schlagzeilen: Der sogenannte “Apokalypsenfisch”, in der Wissenschaft als Riemenfisch bekannt, wurde an der Küste Mexikos von Surfern entdeckt. Das Tier, das normalerweise in Tiefen lebt, in die kein Licht vordringt, wurde an den Stränden der Baja-California-Halbinsel gefunden.

Sichtung sorgt für Unruhe in der Region

Das etwa 3 bis 3,5 Meter lange Tier beeindruckte durch seine silbrig-blaue Färbung. Laut Berichten hatte der Fisch zudem Verletzungen an seiner Schwanzflosse. Die Sichtung dieses seltenen Meeresbewohners löste in der Region Panik aus. Ein Augenzeuge gab an, von der Begegnung zutiefst erschüttert zu sein, und fügte hinzu, dass man diesen Fischen nachsagt, sie würden vor starken Tsunamis erscheinen.

Obwohl der Riemenfisch in der japanischen Mythologie als Bote des Meeresgottes angesehen wird, konnten Wissenschaftler bislang keinen Zusammenhang zwischen seiner Sichtung und bevorstehenden Naturkatastrophen nachweisen. Dennoch bleibt der Glaube an diese Verbindung weit verbreitet, insbesondere in Regionen, die in der Vergangenheit von Erdbeben und Tsunamis heimgesucht wurden.

Frühere Sichtungen vor Katastrophen

In der Vergangenheit gab es Berichte, die diese Verbindung stützen könnten. So wurde der Riemenfisch im Jahr 2011 vor der japanischen Küste mehrfach gesichtet, kurz bevor ein verheerendes Erdbeben mit einer Stärke von 9,0 über 15.000 Menschen das Leben kostete. Auch vor dem schweren Erdbeben in Taiwan im Jahr 2022, das als eines der stärksten der letzten 25 Jahre gilt, tauchte ein solcher Fisch in den Gewässern auf.

Seltene Erscheinung weckt alte Ängste

Die Sichtung des Riemenfischs in Mexiko ist die erste dokumentierte in diesem Jahr. Im vergangenen Jahr war ein solcher Fisch kurz vor einem Erdbeben der Stärke 7,0 vor der kalifornischen Küste entdeckt worden. Aufgrund seines länglichen Körpers und der schlangenartigen Bewegungen wird der Riemenfisch häufig mit einem Seeungeheuer verglichen.

In der japanischen Mythologie gilt er als “Bote des Palastes des Meeresdrachen-Gottes”. Diese kulturellen Überlieferungen verstärken die Faszination und den Aberglauben rund um den seltenen Meeresbewohner, der weiterhin Rätsel aufgibt.